Dienstag, 20. August 2013

im schwarzen Wasser treibend.

Nachts um 2.44 schmerzen meine leeren Augen nicht mehr so sehr, in meinem Kopf kehrt ein wenig Ruhe ein und mein von hungern und nachdenken zerfressener Körper gönnt sich ein paar tiefe Atemzüge. Die Stimmen beruhigen sich und verkommen in solchen Stunden zu einem monotonen Hintergrundgeräusch welches nur mehr wie ein dunkles Wasser auf mich einwirkt.
Es umhüllt und umgarnt mich, reißt mich gleichzeitig aber nicht in die Tiefe sondern lässt mich beinahe großzügig auf der Oberfläche treiben.
Wie wunderbar diese Leere sein kann, erlebe ich nur nachts, wenn die Welt da draußen schläft, wenn keiner erwartet belogen zu werden und die Leute nichtsahnend in ihren heilen Betten in Träumen eingehüllt vor sich hin dösen.
Gedankeneinblick vorbei. zu Ende gedacht. zu Ende beschrieben. keine Kraft und Worte mehr vorhanden.

in mir: 664 kalorien

4 Kommentare:

  1. Du Liebe,
    WOW! Danke! Das sind schöne Worte, ich fühle mich geehrt.
    Und deinen ersten Text mag ich ebenfalls sehr, trotz all der Melancholie und Traurigkeit. Oder gerade deswegen?
    Fühle dich umarmt.

    PS: Und der Titel erst! <3

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    1. Darfst du dich fühlen, ich meine deine Fähigkeiten Worte beinahe poetisch über Bildschirme zu transportieren ist faszinierend.
      Jemals daran gedacht etwas in der Richtung auch professionell zu machen?
      Dankeschön, ich muss mich hier noch ein wenig einleben und etwas finden über das ich vermehrt schreiben möchte...
      Alles Liebe

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  2. Im schwarzen Wasser treiben
    ist doch besser
    als unter schwarzem Wasser treiben, oder?

    ein schöner erster Eintrag, ich wünsch dir noch viele mehr
    M

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    1. Nicht wirklich nein, normalerweise treibe ich nicht; nur nachts, da sind die Stimmen nicht so präsent und versuchen mich in die Tiefe ziehen, aus der existenten Welt in die dunklen Sphären meines Kopfes.

      Vielen Dank es ist wunderbar hier so eine Resonanz zu bekommen nach einem einzigen Gedankenfetzen.
      Liebste Grüße

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